Goldschatz
Goldschatz in Wrack vor Mljet
Kroatische Unterwasserarchäologen haben am Donnerstag umfangreiche Goldfunde aus einem byzantinischen Schiffswrack vor der süddalmatinischen Insel Mljet öffentlich vorgestellt. Nach Angaben des Kroatischen Restaurierungsinstituts (Hrvatski restauratorski zavod) deuten die Fundstücke darauf hin, dass an Bord ein hochrangiger Reisender samt Gefolge unterwegs war. Das Wrack wird in das siebte oder achte Jahrhundert datiert.
Das Wrack wurde nahe Polače auf der Insel Mljet entdeckt und gilt als eine der bedeutendsten Funde dieser Epoche im Mittelmeerraum. Archäologe Igor Miholjek berichtet, dass die gereinigten Goldobjekte die größte Konzentration an Edelmetall darstellen, die jemals in einem antiken Wrack in dieser Region gefunden wurde.
Zu den kostbarsten Stücken gehören vier goldene Gürtelgarnituren, die mit Smaragden, Rubinen und Perlen verziert sind. Diese prachtvollen Accessoires dienten im Byzantinischen Reich nicht nur als Schmuck, sondern signalisierten auch den sozialen Rang innerhalb der kaiserlichen Hierarchie.
